Weitere Warnstreiks in der Stahlindustrie

  05 Februar 2019    Gelesen: 1076
Weitere Warnstreiks in der Stahlindustrie

Im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie hat die IG Metall für heute rund 1.000 Beschäftigte zu Warnstreiks aufgerufen.

Nach dem Auftakt gestern in Dortmund sind jetzt in Duisburg, Bochum und Kreuztal Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen geplant. Neben Thyssenkrupp ist davon auch der Stahlkonzern Arcelor-Mittal betroffen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 18. Februar angesetzt. 

Hauptstreitpunkt bei den Tarifverhandlungen ist die Forderung nach Einführung eines Urlaubsgelds von 1.800 Euro, das in freie Tage umgewandelt werden kann. Die Arbeitgeber rechnen vor, dass dies einer Verkürzung der Arbeitszeit um bis zu zwei Stunden pro Woche gleichkäme. Die IG Metall verlangt für die 72.000 Beschäftigten zudem sechs Prozent mehr Geld.


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