Nach dem Auftakt gestern in Dortmund sind jetzt in Duisburg, Bochum und Kreuztal Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen geplant. Neben Thyssenkrupp ist davon auch der Stahlkonzern Arcelor-Mittal betroffen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 18. Februar angesetzt.
Hauptstreitpunkt bei den Tarifverhandlungen ist die Forderung nach Einführung eines Urlaubsgelds von 1.800 Euro, das in freie Tage umgewandelt werden kann. Die Arbeitgeber rechnen vor, dass dies einer Verkürzung der Arbeitszeit um bis zu zwei Stunden pro Woche gleichkäme. Die IG Metall verlangt für die 72.000 Beschäftigten zudem sechs Prozent mehr Geld.
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