Australier muss lebenslang in Haft

  22 Februar 2019    Gelesen: 406
Australier muss lebenslang in Haft

Zwei Jahre ist es her, dass die australische Metropole Melbourne einen der blutigsten Tage seiner Geschichte erlebte. Ein Mann raste durch eine Einkaufsstraße und tötete ein Baby sowie fünf weitere Menschen. Dafür muss er mindestens 46 Jahre ins Gefängnis.

Mehr als zwei Jahre nach einer Todesfahrt durch die Innenstadt von Melbourne ist ein 29-jähriger Australier zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Eine Geschworenen-Jury hatte James Gargasoulas bereits im November wegen sechsfachen Mordes schuldig gesprochen. Am Freitag wurde das Strafmaß bekannt gegeben. Demnach muss der Todesfahrer für mindestens 46 Jahre ins Gefängnis, erst 2065 kann er Bewährung beantragen.

Die Tat beschrieb Richter Mark Weinberg als eines der "schlimmsten Beispiele für einen Massenmord" in Australien. Die Verteidiger hätten argumentiert, der Mann habe zur Tatzeit unter einer durch Drogen ausgelösten Psychose gelitten, berichtete der australische Nachrichtensender ABC News. Weinberg habe dies zurückgewiesen. Er habe gewusst, was er tue, sagte der Richter ABC News zufolge zu dem Todesfahrer.

Der Mann war im Januar 2017 mit einem gestohlenen Pkw durch eine beliebte Einkaufsstraße gerast, die eigentlich für Autos gesperrt ist. Dabei tötete er sechs Menschen, darunter ein erst drei Monate altes Kind. 27 weitere Personen wurden verletzt.


Quelle: n-tv.de


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