Terrorhelfer soll vor Abschiebung 7.000 Euro bekommen haben

  28 Februar 2019    Gelesen: 881
Terrorhelfer soll vor Abschiebung 7.000 Euro bekommen haben

Bei der Abschiebung des Terrorhelfers el Motassadeq nach Marokko ist der Hamburger Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel möglicherweise eine Panne unterlaufen.

Das Magazin „Der Spiegel“ berichtet, die Gefängnisverwaltung habe ihm rund 7.000 Euro in bar von seinem Häftlingskonto ausgezahlt, obwohl Zahlungen an ihn nach einer EU-Verordnung verboten gewesen seien. Die Hamburger Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen. Motassadeq gehöre zu Personen mit Verbindung zum Terrornetzwerk Al-Kaida, deren sämtliche Gelder durch die EU-Verordnung eingefroren seien. 

Der heute 44-Jährige war Mitglied der sogenannten Hamburger Zelle um den Todespiloten Mohammed Atta, der 2001 eines der Flugzeuge in das World Trade Center in New York gesteuert hatte.


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