Elliott will Beherrschungsvertrag zwischen Uniper und Fortum

  21 März 2019    Gelesen: 234
Elliott will Beherrschungsvertrag zwischen Uniper und Fortum

Düsseldorf (Reuters) - Der aktivistische Investor Elliott will bei Uniper einen Beherrschungsvertrag mit dem größten Aktionär Fortum durchsetzen.

Daher habe der US-Hedgefonds eine außerordentliche Hauptversammlung beantragt, teilte Elliott am Donnerstag mit. Ziel sei es, “dass eine zeitnahe Verständigung der Aktionäre über das Forcieren eines Beherrschungsvertrags die anhaltende Unsicherheit bei Uniper beseitigen und die Beziehung zwischen dem Unternehmen und Fortum klären könnte, so dass für das Unternehmen und alle Beteiligten ein Mehrwert geschaffen werden kann.”

Sollte Uniper allerdings auf seiner regulären Aktionärsversammlung das Thema auf die Agenda setzen, werde Elliott seinen Antrag auf eine außerordentliche Versammlung zurückziehen, hieß es.

Fortum hält jüngsten Angaben zufolge knapp 50 Prozent an Uniper, Elliott 16,51 Prozent.

Unter ihrem inzwischen wegen Krankheit zurückgetretenen Vorstandschef Klaus Schäfer hatte sich die ehemalige E.ON-Kraftwerkstochter vehement gegen die Übernahme durch die Finnen gewehrt. Neuer starker Mann bei Uniper ist derweil Aufsichtsratschef Bernhard Reutersberg, der zuletzt angekündigt hatte, die künftige Zusammenarbeit zwischen beiden Versorgern neu gestalten zu wollen.


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