Demnach sollen sich die Patienten derzeit gesundheitlich gut fühlen. „Dies ist das erste Mal weltweit, dass jemand, der mit dem HIV lebt, eine Niere spenden darf“, so der Mediziner Dorry Segev.
Vorher sei angenommen worden, dass das HIV die Nierengesundheit beeinflussen könne. Doch würden die neuen antiretroviralen Medikamente zur Behandlung und Vorbeugung der HIV-Infektion als ungefährlich für die Nieren gelten.
Die Operation „fordert die Gesellschaft auf, die Krankheit aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten“, indem sie gleichzeitig die Medizin vorantreibe, so die Ärztin Christine Durand vom Hopkins Hospital.
Anfang März hatten Wissenschaftler von der Universität Düsseldorf mitgeteilt, bei einem Mann sei das HI-Virus nach einer speziellen Stammzelltransplantation aktuell nicht mehr nachweisbar. Allerdings sei es noch zu früh, von einer Heilung zu sprechen.
sputniknews
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