Bundesregierung bestellt Botschafter von Brunei ein

  02 April 2019    Gelesen: 661
Bundesregierung bestellt Botschafter von Brunei ein

Die Bundesregierung hat den Botschafter von Brunei einbestellt, um gegen die mögliche Einführung der Todesstrafe gegen Homosexuelle zu protestieren.

Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, bei dem Gespräch habe man an das Sultanat appelliert, internationale Menschenrechtsverpflichtungen einzuhalten. Dabei sei die deutsche Sorge im Zusammenhang mit der Einführung des Scharia-Strafrechts zum Ausdruck gebracht worden. Diese soll morgen in dem südostasiatischen Land in Kraft treten. Es sieht die Todesstrafe unter anderem für gleichgeschlechtliche Beziehungen, Ehebruch und Raub vor.


Tags:


Newsticker