Bei den Veränderungen in der rechtsextremistischen Szene handle es sich demnach um den Einflussverlust von „klassischen größeren rechtsextremen Organisationen“ und um das Auftauchen „vor allem wenig komplex organisierter Kleingruppen und Einzelpersonen“, die am Rande oder völlig außerhalb der Kernbewegung entstehen würden.
Dies erschwere deutlich die Überwachungsmöglichkeiten, da die Akteure, die gewaltbereit seien, nun zunehmend aus fast unbekannten Kleingruppen stammen oder völlig online radikalisiert sein würden.
Viele der Rechtsextremisten seien außerdem „erst seit wenigen Monaten oder Jahren rechtsextremistisch aktiv, teilweise handelte es sich um bislang gänzlich unbekannte Personen“, zitiert das Blatt die BfV-Analyse.
Bei den Akteuren gehe es überwiegend um Männer im Alter von etwa 30 Jahren.
Zu den größten Themen, die rechtsterroristische Ideen in Deutschland anheizen, zählen dem Bericht zufolge die Stichwörter „Asyl“, „Migration“ und „Islam“.
„Rechtsextremisten planten und trainierten vorwiegend anhand von ‚improvisierten Sprengstoffanschlägen‘“, erklärt die „Welt am Sonntag“.
Es gebe darüber hinaus Hinweise, dass man Vorbereitungen für ein „Bürgerkriegsszenario“ und den „Zerfall der öffentlichen Ordnung“ treffe, was auch den Einsatz von Schusswaffen einschließen würde.
sputniknews
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