Die Zeitung „Die Welt“ schreibt unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Links-Partei, dass im Jahr 2017 mehr als 81.000 Kinder zur Vollzeitpflege in Familien untergebracht worden seien. 2008 waren es demnach noch 60.000 Kinder und Jugendliche. Ein Großteil von ihnen stammt laut Bundesregierung aus Familien, die Transferleistungen wie Hartz IV beziehen, oder in denen ein Elternteil alleinerziehend ist.
Der Linken-Politiker Müller sagte der Zeitung, die Zahlen zeigten deutlich, dass Kinderarmut strukturelle Kindeswohlgefährdung bedeute. Die Verantwortung dafür trügen nicht die Eltern, sondern eine Sozialpolitik, die Arme systematisch ausgrenze und benachteilige.
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