Hochschwangere Frau ermordet und Baby aus dem Bauch geschnitten

  17 Mai 2019    Gelesen: 265
Hochschwangere Frau ermordet und Baby aus dem Bauch geschnitten

Ein schreckliches Verbrechen hält nicht nur Chicago in Atem: In der US-Metropole wurde die Leiche einer hochschwangeren Frau entdeckt. Die Täter haben nach ihrer Ermordung offenbar das Baby aus dem Leib der Mutter geschnitten.

In der US-Metropole Chicago sind drei Verdächtige festgenommen worden, die eine hochschwangere 19-Jährige ermordet und ihr das Baby aus dem Leib geschnitten haben sollen.

Die Leiche der seit April vermissten jungen Frau wurde in einem Müllcontainer im Hinterhof des Wohnhauses der mutmaßlichen Täter entdeckt, wie die Polizei in Chicago am Donnerstag (Ortszeit) vor der Presse mitteilte.

Laut Medienberichten lebt das Baby, zu seinem Zustand gab es zunächst keine genaueren Informationen.

Schwangere mit Kabel erwürgt

"Das ist kein TV, das ist das wahre Leben", sagte Hauptkommissar Eddie Johnson vor den Journalisten. Demnach sollen eine 46-Jährige und ihre 24-jährige Tochter die junge Frau mit einem Kabel erwürgt und ihr das ungeborene Kind gewaltsam aus ihrem Leib geschnitten haben. Sie stehen unter Mordverdacht. Der 40 Jahre alte Freund der Mutter wurde als Mittäter verhaftet.

Das Opfer hatte die Frauen über eine Facebook-Gruppe kennengelernt. Die Schwangere war zu ihnen gegangen in der Erwartung, Babykleidung von ihnen in Empfang zu nehmen. Das Kabel, mit dem sie stranguliert wurde, fanden die Ermittler bei der Leiche.

Die Polizei erhielt erst am 7. Mai von einem Freund der Ermordeten Hinweise auf den Facebook-Kontakt zwischen der jungen Frau und den mutmaßlichen Täterinnen. Die tatverdächtige Tochter behauptete dann, ihre Mutter habe das Baby bekommen. Ein DNA-Test bewies schnell das Gegenteil.

Einem NBC-Bericht zufolge liegt das Baby in einem Krankenhaus, dieses könne aber keine Auskunft zu seinem Zustand geben.

Eine Sprecherin der Familie der Ermordeten sagte, dass dem Kind schon ein Name gegeben worden sei. Es heiße Yadiel, wie es die Mutter gewünscht habe. © dpa

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