Das berichtet die „New York Times“ und beruft sich dabei auf Angaben der Behörden. Zuvor hatten Anwälte mehrere Auffanglager für aufgegriffene Migranten entlang der Grenze zu Mexiko besuchen können. Ihren Angaben zufolge trugen die Kinder verdreckte Kleidung, konnten sich nicht waschen und wurden unzureichend mit Essen und Trinken versorgt.
Eigentlich ist vorgesehen, dass minderjährige Migranten höchstens drei Tage in Auffanglagern festgehalten werden. Einige der besuchten Kinder seien aber schon seit fast einem Monat dort gewesen, erklärten die Anwälte.
Allein im Mai wurden an der US-Südgrenze 144.000 Einwanderer aufgegriffen, darunter etwa 57.000 Minderjährige.
Deutschlandfunk
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