5000 Menschen auf Gran Canaria evakuiert

  19 Auqust 2019    Gelesen: 498
5000 Menschen auf Gran Canaria evakuiert

Schon vor einer Woche wüten auf Gran Canaria die Flammen, nun breitet sich erneut ein Waldbrand aus - mitten im Touristengebiet. 5000 Menschen in 40 Ortschaften werden in Sicherheit gebracht. Noch immer ist es schwer, das Feuer zu kontrollieren.

Der Waldbrand in den Bergen der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria wütet weiter: Das am Samstagabend in dem Touristengebiet nahe des Ortes Valleseco ausgebrochene Feuer habe sich weiter ausgebreitet, teilten die lokalen Behörden mit. Insgesamt wurden bereits rund 3400 Hektar Land zerstört.   

Etwa 5000 Menschen aus 40 Ortschaften wurden in Sicherheit gebracht. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, sagte, das heiße Wetter und die niedrige Luftfeuchtigkeit machten es sehr schwer, das "extrem aggressive" Feuer zu kontrollieren. Mehr als 600 Helfer, zwei Flugzeuge und neun Hubschrauber würden eingesetzt, um den Brand zu löschen. Die Evakuierungsaktion begründete Torres damit, keine Opfer riskieren zu wollen: "Wir wollen, dass dies ohne Verluste endet." Geräumt werden musste unter anderem der bei Touristen beliebte Aussichtspunkt Kreuz von Tejeda. Rund 20 Straßen wurden gesperrt.

Ein Reporter hatte berichtet, dass die Behörden von Brandstiftung ausgehen. Die erneut betroffenen Gemeinden Tejeda und Artenara waren schon vor einer Woche wegen eines starken Feuers in den Bergen evakuiert worden. Damals waren in der Region südwestlich der Hauptstadt Las Palmas bereits rund 1500 Hektar verbrannt. Der Katastrophenschutz warnte, dass bei starkem Wind und großer Hitze verbleibende Glutnester jederzeit wieder aufflackern und ein neues Feuer auslösen könnten.

Quelle: n-tv.de


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