Großbritannien gibt Kulturgüter zurück nach Afghanistan

  12 November 2019    Gelesen: 651
Großbritannien gibt Kulturgüter zurück nach Afghanistan

Großbritannien gibt mehrere Skulpturen an Afghanistan zurück.

Die Kulturgüter waren 2002 auf dem Flughafen London Heathrow beschlagnahmt worden, teilte Scotland Yard mit. Die späte Rückführung sei der instabilen Situation im Land geschuldet. Im Jahr 2002 hatten die Taliban die monumentalen Buddha-Statuen im Bamian-Tal zerstört.

Konkret handelt es sich um neun Bodhisattva-Köpfe und eine Figur aus Gips, hergestellt die zwischen dem 4. und 6. Jahrhundert in Afghanistan, das zu damaliger Zeit noch mehrheitlich buddhistisch geprägt war. Das British Museum teilte mit, dass seit 2009 rund 2.350 meist illegal gehandelte Objekte aus Afghanistan, dem Irak und Usbekistan wieder an ihren Herkunftsort gebracht werden konnten.


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