Verteidigungsministerium: Waffenruhe verletzt

  28 Dezember 2019    Gelesen: 411
 Verteidigungsministerium: Waffenruhe verletzt

Armenische Einheiten haben vereinbarte Feuerpause im Laufe des Tages an verschiedenen Abschnitten der Front 24 Mal gebrochen.

Laut der Auskunft des Verteidigungsministeriums gegenüber AZERTAC setzte der Feind dabei großkalibrige Maschinengewehre ein.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die ein historisches und international anerkanntes Gebiet Aserbaidschans ist. Die Vereinten Nationen erkennen die selbsternannte Republik jedoch nicht an. Dafür nahm der Weltsicherheitsrat vier Resolutionen zum bedingungslosen Abzug armenischer Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans an.

Berg-Karabach ist de jure eine autonome Region Aserbaidschans. De facto liegen die Region und sieben umliegende Rayons bisher unter armenischer Kontrolle. Die internationale Gemeinschaft erkennt Berg-Karabach weiterhin als Teil Aserbaidschans an.

Im Zuge dieser Okkupationspolitik und ethnischen Säuberungen Armeniens gegen Aserbaidschan sind mehr als eine Million Aserbaidschaner in ihrem eigenen Land zu Binnenvertriebenen geworden. Aserbaidschan setzt sich für die Befreiung seiner international anerkannten Territorien im Rahmen des Völkerrechts, der Helsinki-Schlussakte und entsprechenden Resolutionen des UN-Sicherheitsrates ein. Die armenische Seite ignoriert jedoch alle bisher über die Bereinigung dieses Konflikts gefasste Beschlüsse und hält vereinbarte Waffenruhe nicht ein.

 


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