Aktionsjahr soll aktuelles jüdisches Leben sichtbarer machen

  21 Januar 2020    Gelesen: 465
Aktionsjahr soll aktuelles jüdisches Leben sichtbarer machen

75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz sieht der Zentralrat der Juden in Deutschland das jüdische Leben unter wachsendem Druck.

Vizepräsident Lehrer sprach von einer „Explosion des Antisemitismus in Europa und Deutschland“. Er forderte die Zivilgesellschaft zum Einsatz für jüdisches Leben auf. Vielen Deutschen seien die Juden hierzulande fremd. Lehrer beklagte Unwissen, Desinteresse, Vorbehalte und handfeste Anfeindungen, denen Juden ausgesetzt seien.

Lehrer äußerte sich auf einer Pressekonferenz in Berlin, auf der das Konzept für das Aktionsjahr 2021 vorgestellt wurde. Dann jährt sich die erste urkundliche Erwähung von Juden in Deutschland zum 1700. Mal. Das Aktionsjahr soll heutiges jüdisches Leben sichtbarer machen.


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