Hotspots in den USA - Fauci drängt zu fünf Maßnahmen

  30 Juli 2020    Gelesen: 229
Hotspots in den USA - Fauci drängt zu fünf Maßnahmen

Die USA sind von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Vielerorts steigen die Infektionszahlen. Der Gesundheitsberater des Weißen Hauses, Anthony Fauci, wendet sich mit einem Appell an die Menschen.

Der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci hat vor einem Anstieg der Coronavirus-Fälle in einigen Bundesstaaten gewarnt. In einem Interview mit MSNBC rief er dringend dazu auf, fünf Maßnahmen zu befolgen: Masken tragen, Ansammlungen meiden, einen Mindestabstand von mindestens sechs Fuß (rund 1,8 Meter) einhalten, sich die Hände waschen und sich von Bars fernhalten oder diese, wo es möglich ist, schließen.

"Wenn wir nicht anfangen, diese fünf Prinzipien ziemlich strikt zu befolgen, wird es unvermeidlich passieren, dass die Bundesstaaten, die noch nicht in Schwierigkeiten sind, wahrscheinlich in Schwierigkeiten geraten werden", warnte der Experte. Fauci ist Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten und gehört als Berater der Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses an.

In südlichen Bundesstaaten wie Florida, Texas oder Arizona, die bereits eine Wiederzunahme der Ansteckungen erlebt hätten, sei der Anteil der positiv ausgefallenen Tests gestiegen. "Dies ist ein todsicherer Hinweis darauf, dass man sich in einem Prozess befindet, bei dem man auf ein Wiederaufflammen zusteuert", sagte Fauci. Man beginne, dies jetzt auch in anderen Staaten wie Kentucky, Tennessee, Ohio und Indiana zu beobachten. Es gehe nun darum, der Infektionskurve zuvorzukommen, denn die jetzt sichtbaren Auswirkungen spiegelten Entwicklungen der vergangenen Wochen wider.

In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern sind laut Johns-Hopkins-Universität bislang mehr als 150.000 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Bislang gab es in den USA rund 4,4 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Allein am Mittwoch wurden demnach fast 71.000 Neuinfektionen und rund 1400 Tote gezählt.

n-tv


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