Bündnis fordert Soforthilfen für die Armen

  25 Januar 2021    Gelesen: 203
Bündnis fordert Soforthilfen für die Armen

Ein Bündnis aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Initiativen fordert angesichts der fortdauernden Corona-Pandemie Hilfen für die Bedürftigsten.

Die Regelsätze für Hartz-Vier und Altersgrundsicherung müssten auf mindestens 600 Euro im Monat steigen, heißt es in dem gemeinsamen Aufruf von 36 Verbänden und Gewerkschaften. Derzeit liegen sie für Alleinstehende bei 446 Euro. Darüber hinaus müsse ein pauschalen Zuschlag von 100 Euro monatlich gezahlt werden, damit die Menschen die zusätzlichen Belastungen tragen könnten. Für Kinder und Jugendliche fordern die Verbände Computer und Lernmittel als einmalige Leistung der Jobcenter für den digitalen Unterricht. Außerdem verlangen sie wie im vergangenen Jahr einen erneuten Kündigungsschutz für Mieter, die aufgrund der Pandemie in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind.

Zu den Unterzeichnern der Forderung gehören unter anderem die Gewerkschaft verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die Awo, der Sozialverband VdK und die Diakonie.


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