Apple macht das MacBook Air scharf

  13 März 2018    Gelesen: 718
Apple macht das MacBook Air scharf

Das MacBook Air ist wohl doch noch nicht tot, Apple plant angeblich eine Neuauflage seines beliebten Laptops. Sie soll deutlich günstiger als die Pro-Modelle sein, aber endlich auch ein richtig scharfes Display haben.

 

Lange sah es so aus, als sei das MacBook Air ein Auslaufmodell und Apple werde in Zukunft nur noch seine viel teureren Pro-Modelle verkaufen. Doch in jüngster Zeit mehren sich die Gerüchte, der Hersteller reagiere auf die immer noch große Nachfrage des Air und werde nach mehreren kleineren Anpassungen des Laptops noch in diesem Jahr ein runderneuertes MacBook Air auf den Markt bringen. Unter anderem hat dies kürzlich auch Top-Analyst Ming-Chi Kuo vorausgesagt.


Der Brancheninformationsdienst "Digitimes" schreibt, seinen Quellen zufolge soll ein neues Einsteiger-Macbook zum Ende des zweiten Quartals präsentiert werden. Wahrscheinlich also bei Apples Entwicklerkonferenz WWDC, die voraussichtlich Anfang Juni stattfinden wird. Die Preise sollen etwa so hoch wie beim aktuellen MacBook Air liegen, das in Deutschland ab 1100 Euro angeboten wird. Wichtigste Neuerung: Es soll ein 13,3 Zoll großes, hochauflösendes Retina-Display statt des bisher verwendeten Bildschirms mit 1440 x 900 Pixeln haben.

Es könnte sein, dass Apple das Gerät nicht MacBook Air nennt, möglicherweise wird es sich bei dem neuen Laptop  offiziell um eine größere Fortsetzung des MacBook mit 12-Zoll-Bildschirm handeln. Dem Nutzer dürfte der Namen aber letztendlich egal sein, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis dem des Dauerläufers Air zu dessen besten Zeiten entspricht.

Erwartet Apple zu viel?

Laut "Digitimes" hat Apple noch versucht, durch einen chinesischen Display-Lieferanten den Preis noch zu drücken. Weil es bei diesem Hersteller Probleme gegeben habe, hätten sich die Kalifornier letztendlich aber für Bildschirme von LG entschieden. Die Produktion der Displays soll im April beginnen, die Massenproduktion der neuen Einsteiger-MacBooks dann Ende Mai, Anfang Juni starten. 70 Prozent der Geräte werden laut "Digitimes" von Quanta Computer, die restlichen 30 Prozent von Foxconn zusammengesetzt.

Apple möchte angeblich 6 Millionen Geräte in diesem Jahr verkaufen. Doch der Analyst des Informationsdienstes hält 4 Millionen für realistischer, da die Preise für die neuen Laptops noch zu hoch seien.

Quelle: n-tv.de 


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