Trump ordnete die Nichtverbreitung von anti-iranischen Sanktionen gegen den "Südlichen Gaskorridor" an

  08 Auqust 2018    Gelesen: 1276
Trump ordnete die Nichtverbreitung von anti-iranischen Sanktionen gegen den "Südlichen Gaskorridor" an

Die neuen US-Sanktionen gegen den Iran werden das Projekt Südlicher Gaskorridor nicht beeinträchtigen, berichtet S & P Global Platts unter Bezugnahme auf die entsprechende Anweisung von US-Präsident Donald Trump, berichtet AzVision.

Wie in der Mitteilung erwähnt, wollte BP eine Genehmigung für die Nichtverbreitung von Sanktionen für das Projekt zur Entwicklung des aserbaidschanischen Gaskondensatfeldes Shah Deniz erhalten, das eine Erdgasquelle für den südlichen Gaskorridor darstellt. Und die iranische Firma NICO hat einen 10-prozentigen Anteil am Projekt der zweiten Entwicklungsstufe des Shah Deniz-Feldes. Die neuen US-Sanktionen für den Energiesektor, die am 4. November in Kraft treten, werden sich auf Unternehmen auswirken, die weiterhin Geschäfte mit dem Iran tätigen.

Wie in der Nachricht erwähnt, erwähnt Trumps Verfügung den Ausdruck "Ausschluss des Erdgasprojekts", was "Südlicher Gaskorridor" bedeutet.

Am 12 Juni fand im türkischen Eskisehir die Einweihung eines Teilabschnitts der historischen Trans Anatolien Erdgas-Pipeline (TANAP) statt, durch die Erdgas aus Aserbaidschan über die Türkei nach Europa befördert werden soll.

Der Grundstein der Pipeline wurde am 17. März 2015 mit Teilnahme von Staatspräsidenten Ilham Aliyev, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dem georgischen Staatspräsident Giorgi Margwelaschwili in Kars gelegt. Der erste Gas-Test fand am 23. Januar 2018 statt.

Die Pipeline TANAP wird etwa 12% des Erdgasbedarfs der Türkei decken.

Die Trans Anatolien Erdgas-Pipeline beginnt nahe des Dorfes Türkgözü bei Posof der Kreisstadt Ardahan an der türkisch-georgischen Grenze und erstreckt sich nach Überquerung von 20 Provinzen über 1850 Kilometer bis nach Ipsala bei Edirne, von wo es nach Europa weiter transportiert werden soll. Die Jahreskapazität beträgt 16 Milliarden Kubikmeter, von den 10 Milliarden Kubikmeter nach Europa und 6 Milliarden Kubikmeter in die Türkei transportiert werden sollen. Im Rahmen des Projekts wurden 13 Tausend Arbeiter beschäftigt, 80 % der Rohre wurden in der Türkei von 6 verschiedenen Firmen hergestellt. Insgesamt wurden 82 Millionen Arbeitsstunden für das Projekt beansprucht. Mit 1110 Meter Rohr im Fluss Sakarya ist dies die längste Fluss-Rohrverbindung Europas.

Bis zum Jahr 2026 ist eine Jahreskapazität der Pipeline auf 31 Milliarden Kubikmeter geschätzt.

Die Pipeline TANAP soll bis nach Italien reichen. Sie soll durch die Türkei verlaufen und die Trans-Adria-Pipeline (TAP) über die Südkaukasus-Pipeline mit dem Gasfeld Schah Denis in Aserbaidschan verbinden.

Die Türkei will sich mit dem Bau dieser Erdgas-Pipeline als Zentrum für die Energieversorgung in der Region etablieren.

Aktionäre sind am Projekt "TANAP" so beteiligt: Geschlossene AG “Südlicher Gaskorridor“ (58 %), BOTAS (30 %) und BP (12 %).

Adil Shamiyev


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