Minister Müller sitzt in Sambia fest

  10 Januar 2019    Gelesen: 570
  Minister Müller sitzt in Sambia fest

So hat sich Entwicklungshilfeminister Müller seine Afrika-Reise mit Sicherheit nicht vorgestellt. Erst muss er aufgrund eines Defekts an der Regierungsmaschine vom Typ Global 5000 auf einen Linienflug umsteigen. Nun wird ein benötigtes Ersatzteil nicht rechtzeitig herangeschafft.

Nach einer Flugzeugpanne im südlichen Afrika verzögert sich die Rückreise von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller erneut. Die Mechaniker für die defekte Regierungsmaschine seien inzwischen in Malawi angekommen, das benötigte Ersatzteil stecke aber noch im südafrikanischen Johannesburg fest, wie eine Sprecherin des Entwicklungsministeriums erklärte. Nun könne es erst am Freitag zurückgehen - einen Tag später als zuletzt geplant.

Die Panne an der Global 5000 der Flugbereitschaft hatte den Terminplan von Müllers geplanter Reise nach Malawi, Sambia und Namibia gründlich durcheinandergebracht. Seinen Aufenthalt in Sambia verlängerte der CSU-Politiker. Die Programmpunkte in Namibia musste er in letzter Minute komplett absagen, da es keine passende Flugverbindung im benötigten Zeitraum gab. Diese Reise solle allerdings laut Ministeriumsangaben nachgeholt werden.

Ursprünglich sollte der Besuch des Ministers am heutigen Mittwochabend in Namibia zu Ende gehen. Müllers Maschine der Flugbereitschaft konnte in Malawi wegen eines defekten Druckventils nicht starten. Deshalb ging es zunächst per Linienflug in Sambias Hauptstadt Lusaka.

Müller wollte sich auf seiner Reise nach eigenen Angaben für Reformen und gute Regierungsführung im südlichen Afrika einsetzen. "Wer diesen Weg geht, den unterstützen wir verstärkt", versprach der Minister vor seiner Abreise. Auf dem Reiseplan standen auch Besuche bei Projekten im Sozial- und Umweltbereich.

Erst Ende November hatte Merkel bei der Anreise zum G20-Gipfel in Buenos Aires wegen eines Totalausfalls des Funksystems im Flieger "Konrad Adenauer" umkehren müssen. Auch sie musste auf eine Linienmaschine umsteigen und traf mit einer stark verkleinerten Delegation erst mit großer Verspätung bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Argentinien ein.


Quelle: n-tv.de


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