US-Behörden prüfen Kontakte ukrainischer Delegationsmitglieder zum Kreml

  11 Januar 2019    Gelesen: 378
US-Behörden prüfen Kontakte ukrainischer Delegationsmitglieder zum Kreml

Die US-Bundesbehörden haben mit der Prüfung der Mitglieder der ukrainischen Delegation begonnen, die 2017 der feierlichen Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump beigewohnt hatten. Darüber schreibt „The New York Times“.

Das Prüfungsverfahren wird von Sonderermittler Robert Mueller im Rahmen der „Russland-Affäre“ geleitet. Laut der Zeitung könnten einige Mitglieder der ukrainischen Delegation, der viele Politiker und Unternehmer angehörten, pro-russisch orientiert sein. Sie könnten „mit Moskau sympathisiert“ haben und ihre Dienste als Vermittler zur Normalisierung der russisch-ukrainischen Beziehungen angeboten haben, damit die antirussischen Sanktionen aufgehoben werden, heißt es.

Derzeit werde versucht herauszufinden, auf wessen Einladung die Ukrainer zur Inauguration Trumps gekommen waren, mit wem sie sich getroffen und was sie besprochen hätten, so das Blatt.

Mueller ermittelt seit 2017 zur „Russland-Affäre“. Er wurde vor die Aufgabe gestellt zu klären, ob es 2016 ein Komplott zwischen Trumps Wahlstab und Russland gegeben hatte.

Dem Kreml war wiederholt vorgeworfen worden, sich mit Hilfe von Hackern in den US-Präsidentenwahlkampf eingemischt zu haben. Im Juni 2018 wurden zwölf russische Geheimdienstler in Abwesenheit angeklagt. Nach Behauptung der US-Nachrichtendienste habe der russische Geheimdienst zwei Hackergruppen für einen Angriff auf das Nationale Komitee der Demokratischen Partei (DNC) benutzt.

Der Kreml und das Weiße Haus haben alle derartigen Anschuldigungen zurückgewiesen.

sputniknews

 


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