Feuerwehren starten "Twitter-Gewitter"  

  11 Februar 2019    Gelesen: 485
Feuerwehren starten "Twitter-Gewitter"  

Anlässlich des europäischen Tags des Notrufs 112 berichten viele Berufsfeuerwehren aus dem ganzen Land aus ihrem Dienstalltag. Bis zum Abend veröffentlichen sie bei Twitter ihre Einsätze.

Unter dem Hashtag #TwitterGewitter informieren Feuerwehren heute bundesweit über ihre Arbeit. Insgesamt sind 41 Berufsfeuerwehren an der Aktion zum europäischen Tag des Notrufs beteiligt.

Seit heute Morgen finden sich bei Twitter bereits die ersten Fotos, Videos und Tweets aus dem Dienstalltag der Feuerwehrleute. Mit der Aktion soll der wichtige Job der Einsatzkräfte wieder mehr in den Fokus gerückt werden, der unter anderem aufgrund der steigenden Anzahl von Pöblern und Gaffern immer schwieriger wird.

Ein weiterer Zweck des "Twitter-Gewitters" sei, die Feuerwehrkanäle auf Twitter bekannter zu machen und neue Follower zu finden, so ein Sprecher der Frankfurter Feuerwehr. Zudem könne man auch vom Twitter-Verhalten derjenigen Kollegen lernen, die schon länger auf dem Kurznachrichtendienst unterwegs seien. Nicht alle Berufsfeuerwehren seien schon "alte Hasen" im Umgang mit sozialen Medien.

"Steigerung der Bekanntheit"


"Diese Events tragen in hohem Maße zu einer Steigerung der Bekanntheit des Accounts und der Arbeit der jeweiligen Macher bei", sagte André Karsten über die Vorteile von Twitter-Gewittern, -Marathons und ähnlichen Aktionen. Der Polizeihauptkommissar ist einer der Polizeisprecher Soziale Medien bei der Frankfurter Polizei.

"Die Vergangenheit zeigt, dass auch das mediale Interesse an solchen Events regelmäßig groß war und viele Tweets ihren Weg ebenfalls in die klassischen Medien fanden", sagte Karsten. Bei bereits vorhandenen Followern wiederum seien solche Twitter-Aktionen beliebt, weil sie einen direkten und authentischen Einblick in die Arbeit mit all ihren Facetten gäben.

Neben der Feuerwehr Frankfurt mit dabei sind unter anderem die Städte Aachen, Berlin, Bochum, Chemnitz, Dortmund, Gelsenkirchen, Köln, Leipzig, München, Osnabrück und Wuppertal. Um seinen speziellen Favoriten direkt zu finden, reicht die Suche nach dem entsprechenden Hashtag, der sich aus dem Städtenamen und der 112 zusammensetzt. Für Dortmund wäre das also beispielsweise #Dortmund112.


Quelle: n-tv.de


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