Letzte Warnung? USA nennen Bedingungen für Militäraktionen gegen den Iran

  19 Juni 2019    Gelesen: 551
  Letzte Warnung? USA nennen Bedingungen für Militäraktionen gegen den Iran

Das Pentagon geht laut Paul J. Selva, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Generalstabs der US-Streitkräfte, davon aus, dass die Anwendung militärischer Gewalt gegen den Iran einen Konsens der Weltgemeinschaft erfordern würde. Jedoch behält sich die USA das Recht vor, eigene Maßnahmen zu ergreifen, sollte Teheran US-Bürger oder Objekte angreifen.

„Es scheint mir, dass die Streitkräfte eine Rolle beim Schutz des [Prinzips] der Schifffahrtsfreiheit spielen könnten. Die Frage wird sein, inwieweit die internationale Gemeinschaft diese Rolle unterstützen wird. Ich sage nicht, dass wir keine bedeutende Rolle in diesem Bereich spielen. Es ist jedoch ein internationaler Konsens erforderlich, bevor Gewalt angewendet wird. Mit einer konkreten Einschränkung: Wenn die Iraner Bürger, Mittel oder das US-Militär gefährden werden, behalten wir uns das Recht vor, mit militärischen Maßnahmen zu reagieren. Und sie (Iraner – Anm. d. Red.) müssen das wissen, es sollte ihnen klar sein“, sagte Selva gegenüber Journalisten am Dienstag.

Er vertritt die Ansicht, dass der Iran derzeit fälschlicherweise glaube, dass die Vereinigten Staaten die möglichen Aktionen Teherans gegen Washington unbeantwortet lassen würden. „[...] Unsere (amerikanische – Anm. d. Red.) Erfolgsgeschichte in der Region beinhaltet, dass wir [in der Vergangenheit] mit einer Antwort gedroht aber sie unterlassen haben. Dies ist eine faire Einschätzung“.

„Seitens der Iraner wäre es eine Fehleinschätzung, zu glauben, dass sich diese Situation fortsetzen wird“, warnte der hochrangige US-Militär.  

In diesem Zusammenhang signalisiere Washington dem Iran über den Irak sowie die Schweiz, die die Interessen der USA in Teheran vertrete als auch durch öffentliche Erklärungen, dass jegliche Angriffe auf amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten inakzeptabel seien, betonte Selva. Nach den von ihm präsentierten Informationen wurden die Warnungen auch an die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) übermittelt. Dabei hat sich Selva laut Medienberichten geweigert, diesbezüglich nähere Angaben zu machen.

In diesem Zusammenhanf signalisiere Washington dem Iran über den Irak, die Schweiz, die die Interessen der USA in Teheran vertrete, sowie durch öffentliche Erklärungen, dass jegliche Angriffe auf amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten inakzeptabel seien, betonte Selva. Nach den von ihm präsentierten Informationen würden solche Signale auch an die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) übermittelt. Dabei hat sich Selva laut Medienberichten geweigert, diesbezüglich nähere Angaben zu machen.

sputniknews


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