Rechtskonservativer wird Präsident in Guatemala

  12 Auqust 2019    Gelesen: 431
Rechtskonservativer wird Präsident in Guatemala

In Guatemala hat der rechtskonservative Politiker Giammattei die Stichwahl um das Präsidentenamt gewonnen. Das bestätigte die Wahlkommission in Guatemala-Stadt. Nach den jüngsten Zahlen kommt Giammattei auf knapp 60 Prozent der Stimmen. Der Politiker sagte, es werde ihm eine enorme Ehre sein, Staatsoberhaupt des Landes zu sein.

Seine Konkurrentin, die sozialdemokratische Politikerin Torres, räumte ihre Niederlage bereits ein, sie erzielte voraussichtlich rund 40 Prozent der Stimmen. Torres hatte die erste Wahlrunde für sich entschieden. Gegen sie wird allerdings wegen illegaler Wahlkampffinanzierung ermittelt.

Mehr Sicherheit versprochen

Sowohl Torres als auch Giammattei kündigten im Wahlkampf an, sich für mehr Sicherheit in dem zentralamerikanischen Land einzusetzen. Beide lehnen das umstrittene Migrationsabkommen mit den USA ab, das der noch amtierende Präsident Morales geschlossen hatte. Es macht aus Guatemala einen sicheren Drittstaat. Das heißt: Asylsuchende, die auf dem Weg in die USA durch Guatemala kommen, müssen künftig dort Schutz beantragen und können auch von den Vereinigten Staaten dorthin zurückgeschickt werden.

Morales selbst durfte sich nicht zur Wiederwahl stellen, da die guatemaltekische Verfassung nur eine Amtszeit erlaubt.

 

Deutschlandfunk


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