Mehr Banken lehnen Atomwaffen-Investitionen ab

  18 Oktober 2019    Gelesen: 803
Mehr Banken lehnen Atomwaffen-Investitionen ab

Immer mehr Banken lehnen einer Studie zufolge Investitionen in Atomwaffen ab.

Die niederländische Organisation Pax hat recherchiert, dass dieses Jahr weltweit etwas weniger Banken in Atomwaffen investiert haben als letztes Jahr. Aktuell lehnen demnach 77 Banken, Versicherungen, Pensionsfonds und andere Institutionen solche Geschäfte aktiv ab. Das sind 16 mehr als letztes Jahr. Und mehr als doppelt so viele wie vor fünf Jahren.

Die Organisation sieht darin einen Trend gegen Atomwaffen-Investitionen. Sie bewertet die Strenge der Haltung von Finanzinstituten aber in unterschiedlichen Kategorien. Zum Beispiel landete von den 77 nur knapp die Hälfte in der höchsten Kategorie mit den strengsten Richtlinien gegen Atomwaffen. Darunter fällt aus Deutschland zum Beispiel die Bank für Kirche und Caritas.

Die restlichen Institutionen hatten ihre internen Richtlinien zwar überarbeitet. Die Forschenden identifizierten aber noch Schlupflöcher. In diese zweite, nicht so strenge Kategorie fallen zum Beispiel die Commerzbank und die Deutsche Bank.

Deutschlandfunk


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