RKI-Präsident Wieler sieht „leicht positiven Trend“

  22 Januar 2021    Gelesen: 141
RKI-Präsident Wieler sieht „leicht positiven Trend“

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Wieler, sieht in Deutschland einen leicht positiven Trend bei der Entwicklung der Corona-Pandemie.

Derzeit würden die Zahlen der Neuinfektionen in den meisten Bundesländern sinken, sagte Wieler in Berlin. Dies seien Erfolge des Lockdowns – es dürfe nun aber nicht nachgelassen werden. Die Gesamtzahl von mehr als 50.000 Toten im Zusammenhang mit der Pandemie nannte Wieler „schier unfassbar“.

Auch Bundesgesundheitsminister Spahn nannte die Zahlen der vergangenen Tage ermutigend, sie seien aber immer noch auf zu hohem Niveau. Es sei auch eine erste Entspannung auf den Intensivstationen erkennbar, aber die Belastung dort sei weiterhin ziemlich hoch, sagte Spahn. Bereits gestern hatte sich Kanzerlin Merkel vorsichtig optimistisch im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie geäußert. An zahlreichen Stellen gebe es gute Nachrichten, etwa beim Rückgang der Neuinfektionen und bei den Zahlen auf den Intensivstationen, sagte sie vor Journalistinnen und Journalisten in Berlin. Die harten Einschränkungen brächten erste Erfolge. Das zeige, dass sich die Mühe lohne.


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