Erste drei Selbst-Schnelltests zugelassen

  24 Februar 2021    Gelesen: 278
Erste drei Selbst-Schnelltests zugelassen

Die ersten drei Corona-Schnelltests für den Selbstgebrauch sind genehmigt. Wer sich testen will, muss sie aber im Moment noch aus eigener Tasche bezahlen. Gesundheitsminister Spahn zeigt sich aber optimistisch, dass bis Anfang März ein Kompromiss mit den Ländern gefunden wird.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien erteilt. Das teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Bei allen drei Tests würden die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen. Kurz zuvor hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn diesen Schritt bereits angekündigt. "Wir werden heute die ersten drei Tests genehmigen", sagte Spahn dem ZDF. Diese seien dann in Geschäften erhältlich.

Kommende Woche sollen laut Spahn weitere Selbst-Tests genehmigt werden. Der Minister setzt zudem auf eine Einigung mit den Bundesländern am 3. März über den Einsatz kostenloser Schnelltests zur Flankierung von Öffnungsschritten und verteidigte zugleich die Verzögerungen bei der Einführung von bundesweiten Antigen-Schnelltests.

Der CDU-Politiker wies darauf hin, dass es in der Regierung auch mit Finanzminister Olaf Scholz von der SPD bereits eine Einigung auf die Kostenübernahme des Bundes für Schnelltests ab dem 1. März gegeben habe. Allerdings hätten danach einige Ministerpräsidenten Beratungsbedarf angemeldet. "Dann haben wir gesagt, wir besprechen das am 3. März."

Sein Ziel sei weiterhin, mehr Schnelltests für alle anzubieten, "bestenfalls auch kostenfrei". Es gebe im Markt inzwischen mehr Angebot als Nachfrage. Zu den Verzögerungen bei der Teststrategie stellt sich Spahn am Mittwoch auch den Fragen der Abgeordneten im Bundestag.

Quelle: ntv.de, jug/dpa/rts


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