Republikaner macht Wahlkampf mit lebendigem Bären

  05 Mai 2021    Gelesen: 1136
Republikaner macht Wahlkampf mit lebendigem Bären

Seinen Wahlkampf führt John Cox unter dem Motto »Der Schöne und das Biest« – er selbst sieht sich in zweiterer Rolle. Nun ist der republikanische Gouverneurskandidat in Kalifornien in die Kritik von Tierschützern geraten.

In Kalifornien wird demnächst ein neuer Gouverneur gewählt. Der republikanische Herausforderer John Cox versucht die Wähler im Wahlkampf mit dem Motto »Der Schöne und das Biest« für sich zu gewinnen. Um diesem Motto Ausdruck zu verleihen, hat er nun einen lebendigen Bären zu einer Wahlkampfveranstaltung mitgebracht.

Cox will dem demokratischen Gouverneur Gavin Newsom das Amt streitig machen, den er wegen seines gepflegten Äußeren als »den Schönen« bezeichnet. Cox selbst sieht sich als »Biest«, das die Politik in dem US-Bundesstaat aufrütteln will.

»Die schönen Politiker haben in Kalifornien versagt«, sagte Cox am Dienstag bei einer Kundgebung in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento. »Wir brauchen große, tierische Veränderungen, um es zu retten.« Der von ihm mitgebrachte Braunbär saß währenddessen geduldig neben dem Gouverneurskandidaten und putzte gelegentlich sein Fell. Das 500 Kilogramm schwere Tier wurde dafür trainiert, in Filmen oder Fernsehserien aufzutreten.

Bei Tierschützern, etwa von der Organisation Peta, löste der Einsatz des Bären für politische Zwecke einen Aufschrei aus. »Bären müssen in Ruhe gelassen werden, nicht in ein offenes Gehege auf Asphalt gesperrt und für Events herausgekarrt werden«, schrieb Peta bei Twitter. Die Tierschützer forderten »jeden mit einem Funken Anstand« auf, »wilde Tiere aus ihren Werbegags herauszuhalten«.

»Die schönen Politiker haben in Kalifornien versagt«, sagte Cox am Dienstag bei einer Kundgebung in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento. »Wir brauchen große, tierische Veränderungen, um es zu retten.« Der von ihm mitgebrachte Braunbär saß währenddessen geduldig neben dem Gouverneurskandidaten und putzte gelegentlich sein Fell. Das 500 Kilogramm schwere Tier wurde dafür trainiert, in Filmen oder Fernsehserien aufzutreten.

Bei Tierschützern, etwa von der Organisation Peta, löste der Einsatz des Bären für politische Zwecke einen Aufschrei aus. »Bären müssen in Ruhe gelassen werden, nicht in ein offenes Gehege auf Asphalt gesperrt und für Events herausgekarrt werden«, schrieb Peta bei Twitter. Die Tierschützer forderten »jeden mit einem Funken Anstand« auf, »wilde Tiere aus ihren Werbegags herauszuhalten«.

spiegel


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