Kauf einer Beteiligung an „Shahdeniz“ ist ein großer Schritt in Richtung Diversifizierung

  06 Juni 2024    Gelesen: 198
  Kauf einer Beteiligung an „Shahdeniz“ ist ein großer Schritt in Richtung Diversifizierung

Das ungarische Unternehmen MVM betrachtet den Erwerb einer 5-prozentigen Beteiligung am Entwicklungsprojekt des Offshore-Gaskondensatfeldes „Shahdeniz“ im aserbaidschanischen Teil des Kaspischen Meeres als einen wichtigen Schritt im Hinblick auf die Diversifizierung der Gasversorgung.

AzVision berichtet, dass Karoli Matray, CEO der MVM Group, dies am zweiten Tag des Baku Energy Forum sagte.

„Wir arbeiten im Energiebereich eng mit Aserbaidschan zusammen. Gestern haben wir mit der staatlichen Ölgesellschaft Aserbaidschans (SOCAR) ein Dokument über den Kauf eines 5-prozentigen Anteils an Shah Deniz, einem der größten Gaskondensatfelder der Welt, unterzeichnet. Darauf sind wir stolz, denn wir haben eine besondere Beziehung zu Aserbaidschan“, sagte er.

Laut K. Matray war dies die größte Vereinbarung in der Strategie der MVM Group: „Dies ist ein wichtiges Element zur Diversifizierung unserer Gasversorgung und zur Verringerung der Abhängigkeit von einer Quelle.“

K. Matray erinnerte daran, dass Ungarn derzeit Erdgas hauptsächlich aus Russland kauft: „Gleichzeitig unterzeichnete Ungarn letztes Jahr ein Abkommen mit Aserbaidschan über den Import von 100 Millionen Kubikmetern Gas.“ Unsere Zusammenarbeit mit Aserbaidschan ist auf einem hohen Niveau.“

Das ungarische Unternehmen erwarb außerdem einen Anteil von 4 % an der Azerbaidschan Gaz Supply Company Limited (AGSC), die Erdgas von Shah Deniz verkauft. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2024 erwartet.

Es sei daran erinnert, dass die Vereinbarung über die Exploration, Erschließung und Produktionsaufteilung des vielversprechenden Feldes „Shah Deniz“ am 4. Juni 1996 unterzeichnet wurde. Das Shah Deniz Production Sharing Agreement (PSA) wurde am 17. Oktober 1996 ratifiziert. Die 70 km südöstlich von Baku gelegene Lagerstätte wurde 1999 entdeckt.

Den am 17. Dezember 2013 in Baku unterzeichneten Dokumenten zufolge wurde die Laufzeit der PSA-Vereinbarung zur Erschließung des Shah-Deniz-Feldes von 2036 auf 2046 verlängert.

Die Beteiligungsanteile an „Shah Deniz“ lauten wie folgt: BP (Betreiber – 29,99 %), „Lukoil“ (19,99 %), TPAO (19 %), NICO (10 %), „Southern Gas Corridor“ (21,02 %). .


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