Aserbaidschans Ombudsfrau appelliert mit einer Erklärung zum Jahrestag der blutigen Januartragödie an internationale Organisationen

  12 Januar 2018    Gelesen: 466
Aserbaidschans Ombudsfrau appelliert mit einer Erklärung zum Jahrestag der blutigen Januartragödie an internationale Organisationen
Die 20. Januartragödie ist eine Bezeichnung für die blutige und gewaltsame Niederschlagung der aserbaidschanischen Unabhängigkeitsbewegung in Baku. Der 20. Januar ist ein Blatt aus einer ruhmvollen Geschichte des aserbaidschanischen Volkes und gilt als Symbol des Kampfes des aserbaidschanischen Volkes um seine Freiheit.
Die aserbaidschanische Ombudsfrau Elmira Suleymanova hat mit einer Erklärung zum 28. Jahrestag der blutigen 20. Januarereignisse an den UN-Generalsekretär, den UN-Sicherheitsrat, den Hohen Menschenrechtshochkommissar, die Organisation für Islamische Zusammenarbeit, die Europäische Kommission, den Europarat, die OSZE, die Internationalen und europäischen Ombudsmann-Einrichtumngen, die Asiatische Ombudsmann-Vereinigung, das Europäische Netzwerk der Ombudsleute für Kinder sowie an die aserbaidschanischen Botschaften und Diasporaorganisationen im Ausland appelliert, berichtet AZERTAC unter Berufung auf das Ombudsmann-Amt.

In der Erklärung heißt es: “Die blutigen 20. Januarereignissse jähren sich in diesem Jahr zum 28 Mal. Diese militärische Operation von bis an die Zähne bewaffneten Spezialeinheiten der UdSSR war das nie gesehene Verbrechen gegen friedliche und unschuldige Menschen, gegen ihre Bürger, die zu jener Zeit zur Freiheit ihres Landes aufstanden waren.

Die Truppen marschierten in der Nacht von 19. zum 20. Januar in die Stadt Baku. Der Einmarsch von Kampfpanzern und Panzerwagen der Sowjetarmee war auf das Massaker von friedlichen Volksmassen gerichtet. Dieser Terroranschlag der Militärmaschine der UdSSR in Baku führte zu einer unerhörten, ungeheuren Tragödie in Aserbaidschan, hatte großen Menschenverlust zur Folge.

Bei diesem blutigen Terrorakt wurden 147 Menschen brutal getötet, 744 weitere Personen schwer verletzt. Darüber hinaus wurden 841 Personen Illegal festgenommen, dem aserbaidschanischen Volk ein großer materiell-moralischer Schaden zugefügt. Nach der Verhängung eines Ausnahmezustands am 20. Januar wurden noch 21 Menschen getötet.

Die oben genannten Fakten zeigen, dass die blutigen Ereignisse am 20. Januar 1990 in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku eines der schwersten internationalen Verbrechensarten ist. Es gibt zahlreiche juristische Dokumente und Beweise, die Täter, vor allem die damalige sowjetische Führung strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.

Die Internationalen Organisationen und die internationale Gemeinschaft sollten diese entsprechende Forderung des aserbaidschanischen Volkes unterstützen, diesem blutigen Verbrechen eine internationale und rechtliche Beurteilung abgeben und die Täter dieses Verbrechens sollten bestraft werden.

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