US-Koalition soll Syrien mit Phosphormunition angegriffen haben

  13 Oktober 2018    Gelesen: 465
US-Koalition soll Syrien mit Phosphormunition angegriffen haben

Die von den USA geführte Militärkoalition hat am Samstag nach Angaben der syrischen amtlichen Nachrichtenagentur Sana hochgiftige Phosphorbomben über der Provinz Deir ez-Zor im Osten Syriens abgeworfen.

Die Phosphormunition wird aufgrund ihrer Brandwirkung und hoher Giftigkeit international geächtet.

„Die Koalition hat mehrere Teile der Stadt Hajin, 110 km von (Provinzhauptstadt) Deir ez-Zor entfernt, unter Einsatz von verbotenem weißem Phosphor aus der Luft angegriffen“, meldete Sana unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Quellen vor Ort. Ob dabei Menschen verletzt wurden, blieb unklar.

Diese Informationen konnten nicht unabhängig überprüft werden. Eine Stellungnahme der Koalition lag vorerst nicht vor. Auch das US-Militär hat sich zu dem Vorwurf bislang nicht geäußert.

sputniknews


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