Flugzeug mit 98 Menschen an Bord stürzt in Pakistan ab

  22 Mai 2020    Gelesen: 412
  Flugzeug mit 98 Menschen an Bord stürzt in Pakistan ab

Über einem Wohngebiet der pakistanischen Metropole Karachi ist ein Passagierflugzeug mit 98 Menschen an Bord abgestürzt.

Die Maschine vom Typ Airbus A320 kam aus der zweitgrößten Stadt Lahore und befand sich im Landeanflug auf Karachi, als sie nach Angaben der Luftfahrtbehörde am Freitag aus noch ungeklärter Ursache abstürzte.

An Bord der Maschine der Pakistan International Airlines (PIA) befanden sich nach Angaben der Fluggesellschaft 91 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Zuvor war von mehr als hundert Menschen an Bord die Rede gewesen.
Fernsehbilder zeigten Trümmerteile und schwarze Rauchwolken über dem Wohngebiet, in dem das Flugzeug abgestürzt war. Rettungskräfte und Anwohner bargen Opfer aus den Trümmern, Feuerwehrleute löschten rauchende Wrackteile.

Die pakistanische Armee entsandte nach eigenen Angaben Sicherheitskräfte an die Unglücksstelle. Hubschrauber unterstützten die Arbeiten aus der Luft. Zahlreiche Schaulustige versammelten sich am Absturzort. "Ich habe ein lautes Krachen gehört und bin aufgewacht, als Menschen nach der Feuerwehr schrieen", berichtete Anwohner Mudassar Ali. Premierminister Imran Khan zeigte sich auf Twitter "schockiert und traurig" über das Unglück und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Die Maschine vom Typ Airbus A320 kam aus der zweitgrößten Stadt Lahore und befand sich im Landeanflug auf Karachi, als sie nach Angaben der Luftfahrtbehörde am Freitag aus noch ungeklärter Ursache abstürzte.

An Bord der Maschine der Pakistan International Airlines (PIA) befanden sich nach Angaben der Fluggesellschaft 91 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Zuvor war von mehr als hundert Menschen an Bord die Rede gewesen.
Fernsehbilder zeigten Trümmerteile und schwarze Rauchwolken über dem Wohngebiet, in dem das Flugzeug abgestürzt war. Rettungskräfte und Anwohner bargen Opfer aus den Trümmern, Feuerwehrleute löschten rauchende Wrackteile.

Die pakistanische Armee entsandte nach eigenen Angaben Sicherheitskräfte an die Unglücksstelle. Hubschrauber unterstützten die Arbeiten aus der Luft. Zahlreiche Schaulustige versammelten sich am Absturzort. "Ich habe ein lautes Krachen gehört und bin aufgewacht, als Menschen nach der Feuerwehr schrieen", berichtete Anwohner Mudassar Ali. Premierminister Imran Khan zeigte sich auf Twitter "schockiert und traurig" über das Unglück und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Nach einer vorübergehenden Einstellung der Flüge wegen der Corona-Pandemie war der Flugbetrieb in Pakistan erst vor wenigen Tagen wieder aufgenommen worden. Wegen des bevorstehenden Festes Eid al-Fitr zum Ende des Ramadan reisen derzeit viele Menschen in ihre Heimatorte.

In Pakistan kommt es immer wieder zu Flugzeug- und Hubschrauberabstürzen. 2016 starben mehr als 40 Menschen, als eine PIA-Maschine im Norden des Landes nach einem Triebwerksschaden in Flammen aufging. Beim bisher schwersten Flugzeugunglück in der Geschichte des Landes kamen 152 Menschen im Jahr 2010 ums Leben, als ein Airbus A321 der privaten Airline Airblue beim Landeanflug auf Islamabad in hügeliges Gebiet stürzte. Ein Untersuchungsbericht machte einen Pilotenfehler für den Absturz verantwortlich.
Pakistan International Airlines gehörten bis in die 70er Jahre zu den international führenden Fluggesellschaften. Inzwischen leidet die Airline unter häufigen Flugstreichungen, Verspätungen und finanziellen Schwierigkeiten. Negativ-Schlagzeilen machte die Fluggesellschaft auch 2013, als ein PIA-Pilot in Großbritannien kurz vor dem Abflug betrunken aus dem Cockpit geholt wurde.

AFP.com


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