Roboter entdeckt Nessie-Replik in Loch Ness

  14 April 2016    Gelesen: 697
Roboter entdeckt Nessie-Replik in Loch Ness
Der Mythos um das Monster von Loch Ness ist nicht totzukriegen: Ein Unterwasser-Roboter findet Überreste eines Objekts, das die Form von Nessie hat. Doch um eine Sensation handelt es sich bei dem kuriosen Fund nicht.
Ein Unterwasser-Roboter hat auf dem Grund des berühmten schottischen Gewässers Loch Ness eine Nachbildung des legendären Monsters entdeckt. "Obwohl es die Form von `Nessie` hat, handelt es sich nicht um die Überreste des Monsters, das die Welt seit 80 Jahren vor ein Rätsel stellt", teilte die schottische Tourismusbehörde mit.

Vielmehr handele es sich bei dem Objekt mit seinem etwa neun Meter langen Hals um eine Requisite für den Film "Das Privatleben des Sherlock Holmes", die vor vier Jahrzehnten von Regisseur Billy Wilder genutzt wurde. Die Gerüchte über das geheimnisvolle Ungeheuer von Loch Ness reichen zurück bis ins 17. Jahrhundert. Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gaben Medienberichte und erste, wenngleich eher grobkörnige Fotos dem "Nessie"-Mythos neuen Schwung.

Es gibt keinen "Nessie"-Graben

Eine norwegische Firma erstellt derzeit eine hochauflösende Karte des bis zu 230 Meter tiefen Sees. Vor einigen Tagen hatten Experten die "Nessie"-Fans bereits mit der Feststellung enttäuscht, dass der von ihnen vermutete Graben auf dem Grund des Sees, in dem sich das Ungeheuer verstecken könnte, nicht existiert. Stattdessen wurde bei der Expedition ein Schiffswrack gefunden.

In dem See waren früher bereits die Überreste eines Kampfflugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg, ein 100 Jahre altes Fischerboot sowie ein Schnellboot entdeckt worden, das 1952 für einen fehlgeschlagenen Weltrekordversuch genutzt worden war. Loch Ness ist nach wie vor ein Touristenmagnet und beschert der Region Einnahmen von etwa 76 Millionen Euro pro Jahr.

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