Donbass: Russisches Fernsehteam unter Beschuss geraten - Toningenieur verletzt

  18 Mai 2018    Gelesen: 707
Donbass: Russisches Fernsehteam unter Beschuss geraten - Toningenieur verletzt

Nach Aussagen von  Moderatoren der Sendung  „60 Minut“ (60 Minuten) im TV-Sender „Rossija 1“ geht es um einen Beschuss, bei dem der Kommandeur des Bataillons „Pjatnaschka“ Oleg Mamijew ums Leben gekommen ist.

Der jüngste Beschuss ereignete sich russischen Medienberichten zufolge bei der Siedlung Awdeejewka. Das Bataillon von Maijew hatte Dienst in einer gefährlichen Richtung, am Rande von Donezk. Mamijew wurde mit den höchsten Auszeichnungen der selbsterklärten Republik Donezk geehrt.

Im Oktober 2016 war im Donezk der Kommandeur des Bataillons „Sparta“, Arseni Pawlow (sein Funkruf „Motorola“,) ums Leben gekommen. In der DNR wird behauptet, dass Pawlow infolge eines Terroraktes umgekommen sei, den die ukrainischen Geheimdienste verübt hätten. Anfang Februar 2017 war infolge eines Terroraktes der Kommandeur des Bataillons der DNR „Somali“, Michail Tolstych, bekannt als „Giwi“, ums Leben gekommen.

Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als vier Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen. Seit Beginn der ukrainischen Militäroperation gegen die abtrünnigen Regionen warnen Kiewer Politiker immer wieder vor einem russischen „Einmarsch“ in die Ukraine. Russland bestreitet das und betont immer wieder, dass es keine Seite des innerukrainischen Konflikts sei.

sputnik.de


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