Aida Imanguliyeva hatte sehr große Verdienste um Entwicklung der Orientalistik in Aserbaidschan

  10 Oktober 2018    Gelesen: 571
Aida Imanguliyeva hatte sehr große Verdienste um Entwicklung der Orientalistik in Aserbaidschan

Heute ist der 79. Geburtstag der hervorragenden aserbaidschanischen Orientalistin, Übersetzerin, Doktorin der philologischen Wissenschaften, Professorin Aida Imanguliyeva.

Aida Imanguliyeva wurde am 10. Oktober im Jahre 1939 in Baku geboren.

Sie hatte große Verdienste um die Entwicklung der orientalischen Wissenschaften, Sprachen und Kulturen und führte tiefe Forschungen auf diesem Gebiet durch. A. Imanguliyeva leitete in der der Geschichte der orientalischen Wissenschaft, der Forschung der neuen und modernen arabischen Literatur eine neue Etappe ein. Sie spielte eine sehr große Rolle in der Entwicklung der Orientalistik in Aserbaidschan.

Sie beendete im Jahre 1957 die Mittelschule № 132 in Baku mit der Goldmedaille. Im Jahr 1957 immatrikulierte sie in der Aserbaidschanischen Staatlichen Universität (jetzige Bakuer Staatliche Universität).

Dann wurde sie Aspirantin des Lehrstuhls für arabische Philologie der Fakultät für Orientalistik jener Universität und setzte ihr Studium in späteren Jahren im Institut für Völker Asiens der ehemaligen UdSSR fort.

Im Jahr 1966 verteidigte A. Imanguliyeva ihre Dissertationsarbeit und begann am Institut für Orientalistik der Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans zu arbeiten. Sie war in dieser Hochschule als Forschungsassistentin (1966), wissenschaftliche Mitarbeiterin (1973), Abteilungsleiterin für arabische Philologie (1976), stellvertretende Direktorin für wissenschaftliche Angelegenheiten (1988) tätig. Von 1991 bis zum Ende ihres Lebens arbeitete sie als Direktorin des Instituts für Orientalistik der Aserbaidschanischen Akademie der Wissenschaften.

Im Jahr 1989 verteidigte die Gelehrte ihre Doktorarbeit in Tiflis erfolgreich. Damit wurde sie die erste Doktorin der Wissenschaft auf dem Gebiet der orientalischen Studien und bald erhielt den Titel einer Professorin.

Sie ist Autorin von drei Monographien und mehr als 70 wissenschaftlichen Arbeiten und Herausgeberin von zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln über Ost-Literatur. Sie war seit 1987 Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft der Orientalisten und stellvertretende Vorsitzende der aserbaidschanischen Abteilung jener Gesellschaft.

Die hervorragende Orientalistin war viele Jahre als Pädagogin tätig und hielt die Vorlesungen für arabische Philologie an der ASU.

Sie hielt auf einer Konferenz in Hamburg Vorträge über die Probleme der orientalischen Welt.

Frau Aida Imanguliyeva starb am 19. September 1992 in Baku.


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