Melania Trump will Beraterin loswerden

  14 November 2018    Gelesen: 323
Melania Trump will Beraterin loswerden

In Washington müssen momentan einige Regierungsvertreter um ihren Posten bangen. US-Präsident Trump greift nach den Kongresswahlen hart durch. Nun lässt auch seine Ehefrau Melania aufhorchen: Sie verlangt die Entlassung einer Sicherheitsberaterin.

In einem höchst ungewöhnlichen Schritt hat sich US-First-Lady Melania Trump in Personalfragen innerhalb der Regierung ihres Mannes Donald Trump eingemischt. Ihr Büro sprach sich dafür aus, die stellvertretende Nationale Sicherheitsberaterin, Mira Ricardel, zu entlassen. Melania Trumps Sprecherin, Stephanie Grisham, teilte in Washington mit: "Es ist die Auffassung des Büros der First Lady, dass sie es nicht länger verdient, für das Weiße Haus zu arbeiten."

Ricardel ist Stellvertreterin des Nationalen Sicherheitsberaters, John Bolton. Die Zeitung "Wall Street Journal" berichtete, Ricardel sei bereits gefeuert und aus dem Weißen Haus eskortiert worden. Ein Regierungsbeamter wies diese Darstellung gegenüber Journalisten zurück.

Melania Trump hält sich mit öffentlichen Stellungnahmen üblicherweise sehr zurück, noch dazu mit Äußerungen politischer Art. Dass sie noch dazu offensiv die Entlassung einer hochrangigen Regierungsvertreterin verlangt, lässt umso mehr aufhorchen.

Über die First Lady gelästert?

Einem Bericht von CNN zufolge soll Ricardel in den vergangenen Wochen mit Melania Trumps Mitarbeitern aneinandergeraten sein - wegen organisatorischer Fragen rund um die erste Solo-Auslandsreise der First Lady nach Afrika. Außerdem wird sie demnach verdächtigt, negative Geschichten über die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump in Umlauf gebracht zu haben.

Derzeit müssen mehrere hochrangige Regierungsvertreter um ihre Jobs bangen. US-Präsident Trump hatte erst vor wenigen Tagen, kurz nach den US-Kongresswahlen seinen Justizminister Jeff Sessions aus dem Amt gedrängt. Medien zufolge gelten als weitere Wackelkandidaten innerhalb der Regierung derzeit vor allem Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen und der Stabschef im Weißen Haus, John Kelly.

Quelle: n-tv.de


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