Albanien und Nordmazedonien zeigen sich enttäuscht

  19 Oktober 2019    Gelesen: 495
Albanien und Nordmazedonien zeigen sich enttäuscht

Albanien und Nordmazedonien haben sich enttäuscht über die Entscheidung der EU gezeigt, zunächst keine Beitrittsverhandlungen aufzunehmen.

Der albanische Regierungschef Rama sagte, sein Land wolle dennoch am Ziel der EU-Mitgliedschaft festhalten und weitere Reformen vorantreiben. Der nächste Schritt sei die Fortsetzung der Justiz- und Wahlrechtsreformen. Auch der Präsident Nordmazedoniens, Pandarovski, äußerte seine Enttäuschung. Das Nein aus Brüssel sei ein Ergebnis gewisser nationaler Interessen, sagte Pandarovski, ohne aber konkret einem der EU-Länder dafür die Verantwortung zuzuweisen. Allerdings sei keine politische Entscheidung endgültig.

Die Teilnehmer des EU-Gipfels in Brüssel hatten in der Nacht zum Freitag trotz sechsstündiger Diskussion keine Einigung über den Start von Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien erzielt. Frankreich und einige andere Staaten sprachen sich dagegen aus. Entscheidungen über Beitrittsverhandlungen müssen in der EU jedoch einstimmig getroffen werden.

Deutschlandfunk


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