Russlands Kriegsflotte setzt auf „Kalibr“ und „Zirkon“-Hyperschallraketen

  09 Dezember 2019    Gelesen: 389
  Russlands Kriegsflotte setzt auf „Kalibr“ und „Zirkon“-Hyperschallraketen

Immer mehr russische Kriegsschiffe sollen in den kommenden Jahren mit Marschflugkörpern „Kalibr“ und Hyperschall-Raketen „Zirkon“ ausgerüstet werden. Eine entsprechende Anordnung hat der russische Verteidigungsminister Sergej Schojgu am Montag erteilt.

„Es ist notwendig, die Zahl der Schiffe in der Fernseezone im Bestand der Kriegsflotte zu erhöhen, einschließlich der Schiffe mit „Kalibr“-Marschflugkörpern und „Zirkon“-Hyperschallraketen“, sagte Schojgu.

Es soll auch die Anzahl verschiedener Drohnen, Robotersysteme und Waffen, die auf der Grundlage neuer physikalischer Prinzipien funktionieren, vergrößert werden.

Zuvor hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, angekündigt, dass die Zahl der Schiffe mit „Kalibr“-Marschflugkörpern an Bord zum Jahr 2023 verdoppelt wird.

Russische schiffsgestützte „Kalibr“-Marschflugkörper eignen sich für die Vernichtung von Boden-, Wasser- und Unterwasserzielen. Ihr wichtigster Vorteil ist die Reichweite. Diese Raketen gelten derzeit als die effizientesten Kampfmittel der russischen Flotte. Nach dem erfolgreichen Einsatz in Syrien wurden diese Raketen modernisiert, so dass die Zeit für die Zielzuweisung verkürzt wurde.

Die Geschwindigkeit der schiffsgestützten Hyperschall-Rakete „Zirkon“ beträgt neun Mach, was 11.000 Stundenkilometern entspricht. Sie kann Ziele aus einer Entfernung von mehr als 1.000 Kilometer treffen.

om/gs


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