Wie die Zeitung „Die Welt“ und das ARD-Hauptstadtstudio berichten, sollen die Daten auf dem Mobiltelefon der ehemaligen Ministerin von der Leyen bereits im August gelöscht worden sein. Das habe ein von der Regierung Beauftragter den Abgeordneten des Untersuchungsausschusses in vertraulicher Sitzung mitgeteilt. Das Parlament habe zuvor die Einstufung des Handys als Beweismittel beantragt. Im Raum stehe nun der Vorwurf der unerlaubten Aktenvernichtung.
Der sicherheitspolitische Sprecher der Grünen, Lindner, sagte, der Vorfall müsse personelle Konsequenzen haben. Der Linken-Abgeordnete Höhn warf dem Verteidigungsministerium vor, bewusst die Aufklärungsarbeit zu torpedieren.
deutschlandfunk
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