Zu Beginn wurde die Anklage gegen die 35-Jährige Deutsch-Tunesierin verlesen. Die Frau soll sich unter anderem in Syrien der IS-Terromiliz angeschlossen und eine jesidische Jugendliche als Sklavin gehalten haben. Den Ermittlern zufolge reiste sie im Januar 2015 mit drei kleinen Kindern zu ihrem Ehemann, der bereits in der Region war. Ihr werden deshalb auch Verstöße gegen Erziehungs- und Fürsorgepflichten vorgeworfen.
Im September 2016 kehrte sie nach Deutschland zurück und wurde festgenommen. Ihr Anwalt bestritt beim Prozessbeginn die Anschuldigungen und erklärte, seine Mandantin habe in Syrien lediglich die Kinder betreut und den Haushalt geführt.
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