US-Präsidentenwahl: Trump hat seine Stimme für sich gegeben

  25 Oktober 2020    Gelesen: 259
    US-Präsidentenwahl:   Trump hat seine Stimme für sich gegeben

US-Präsident Donald Trump hat am Samstag von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, frühzeitig seine Stimme bei der Präsidentenwahl abzugeben. 

Trump suchte dafür am Samstagmorgen (Ortszeit) ein Wahllokal in einer Bibliothek in West Palm Beach im Bundesstaat Florida auf.

„Ich habe für einen Typen namens Trump abgestimmt“, sagte er danach in die Fernsehkameras.
Daraufhin betonte er, dass eine persönliche Stimmabgabe sicherer sei als Briefwahl. Der US-Präsident kam unbegleitet in das Wahllokal. Dabei trug er eine pinkfarbene Krawatte mit weißen Streifen. Die Abstimmung dauerte 15 Minuten, danach trat Trump erneut vor die Presse.

Florida, wo Trump seit gut einem Jahr seinen offiziellen Wohnsitz hat, gehört zu den Bundesstaaten, die ihre Einwohner bereits vor dem offiziellen Wahltermin am 3. November abstimmen lassen.

Bisher gaben bereits mehr als 50 Millionen Menschen ihre Stimme in Wahllokalen oder per Brief ab. Bei der Präsidentenwahl 2016 hatten insgesamt knapp 139 Millionen Amerikaner abgestimmt. Angesichts der Corona-Krise nutzen mehr Menschen als sonst die Möglichkeit zur frühen Stimmabgabe. Nachdem es in den vergangenen Monaten die Sorge gab, dass per Brief abgeschickte Stimmzettel nicht rechtzeitig ankommen könnten, nehmen viele Menschen stundenlange Wartezeiten in Kauf, um persönlich abzustimmen.

Trump hatte bei einem Wahlkampfauftritt in Florida am Vortag noch gescherzt, dass er sich auch zwei Stunden lang anstellen würde. Tatsächlich hatte der Secret Service das Wahllokal bereits Stunden vor dem Eintreffen des Präsidenten abgesichert, wie der TV-Sender CNN berichtete. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Straße davor komplett abgeriegelt war.

Die Präsidentschaftswahl in den USA ist für den 3. November 2020 angesetzt. Der amtierende Präsident Donald Trump kandidiert für eine zweite Amtszeit und wird gegen den demokratischen Kandidaten Joe Biden antreten. Bei den Wahlen sollen nicht nur das Staatsüberhaupt, sondern auch ein Drittel des Senats, das gesamte Repräsentantenhaus sowie eine Reihe von Gouverneuren und Tausende von Abgeordneten der lokalen Legislative und Exekutivorgane gewählt werden.

sputniknews


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