Trump plant ersten Auftritt als Ex-Präsident

  21 Februar 2021    Gelesen: 382
Trump plant ersten Auftritt als Ex-Präsident

Gut einen Monat nach seinem Amtsende fasst Donald Trump seinen ersten öffentlichen Auftritt als Ex-Präsident ins Auge. Bei einem Treffen konservativer Aktivisten will der 74-Jährige über die Zukunft seiner Partei sprechen. Eingeladen nach Florida sind auch alte Weggefährten.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat seinen ersten öffentlichen Auftritt nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus geplant. Seit Samstag steht Trump auf der Rednerliste der jährlichen Konferenz CPAC - einer Veranstaltung konservativer Aktivisten.

Er wolle dort am 28. Februar unter anderem über die Zukunft der Republikanischen Partei sprechen, berichteten unter anderem der Nachrichtensender CNN und die "New York Times". Weitere Themen seien die Migration und die "katastrophale Politik" seines Nachfolgers Joe Biden, hieß es aus dem Umfeld Trumps.

Die Veranstaltung findet dieses Jahr in Orlando in Florida statt. Seit dem Ende seiner Präsidentschaft lebt Trump in dem Bundesstaat. Bei der Konferenz trifft er auf viele Verbündete: Als Redner angekündigt sind unter anderem der ehemalige Außenminister Mike Pompeo, der frühere US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, und die frühere Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders.

Trump hatte die Präsidentschaftswahl vom 3. November klar gegen den Demokraten Biden verloren. Er stemmte sich aber wochenlang mit grundlosen Betrugsvorwürfen gegen seine Abwahl und stürzte die USA damit in eine tiefe politische Krise. Seine Amtszeit endete am 20. Januar, als Biden vereidigt wurde.

Seitdem entzweit die Republikanische Partei ein Richtungsstreit, den Trump aktiv befeuert. Viele Politiker des moderaten Lagers wollen mit dem Rechtspopulisten brechen. In weiten Teilen der Partei und bei der Basis ist der 74-Jährige aber nach wie vor sehr populär. Zuletzt griff Trump den Top-Republikaner im US-Senat, seinen einstigen Verbündeten Mitch McConnell, offen an.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa/AFP


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