In dem Brief heißt es, dass das Kapitel über Aserbaidschan im Weltbericht 2024 der genannten Organisation eine voreingenommene und einseitige Herangehensweise gegenüber unserem Land zeigt.
Es wurde auch festgestellt, dass HRW bei der Erstellung seines Berichts zweifelhafte und voreingenommene Quellen verwendete, anstatt sich auf die öffentlich zugänglichen Jahres- und Parallelberichte der Ombudsfrau zu beziehen, die die Aktivitäten zum Schutz der Menschenrechte und Freiheiten, einschließlich der Verhinderung von Folter, ausführlich behandeln. In dem Brief heißt es auch, dass die Mitglieder der Nationalen Präventionsgruppe der Ombudsfrau mit einer Reihe der im Bericht der Organisation genannten Personen gesprochen haben und keine Beweise für Folter oder andere grausame Behandlung gefunden wurden.
In dem Brief wurde hervorgehoben, dass HRW diese Erfolge in seinem Bericht nicht anerkannt hat, obwohl Aserbaidschan Gastgeber der COP29 war, bei der produktive Diskussionen über den Umgang mit dem Klimawandel stattfanden und wichtige Entscheidungen zur Beseitigung seiner Folgen getroffen wurden.
Der Brief betonte außerdem, dass HRW es versäumt habe, Aserbaidschans langjähriger Auseinandersetzung mit der Besatzungspolitik Armeniens Rechnung zu tragen, die zu einer eklatanten Verletzung der Grundrechte und -freiheiten von über einer Million Aserbaidschanern führte. Auch die laufenden Bemühungen um die sichere und würdevolle Rückkehr ehemaliger Binnenvertriebener in ihre Heimat, die ernsthafte Bedrohung von Leben und Gesundheit durch Landminen und die Zwangsvertreibung von Hunderttausenden Aserbaidschanern aus Armenien wurden erwähnt. Das Auslassen dieser kritischen Punkte in dem Bericht wurde als Beispiel für Doppelmoral gegenüber Aserbaidschan wahrgenommen.
Die Ombudsfrau forderte Human Rights Watch auf, bei der Erstellung seiner Berichte unparteiisch, fair und auf der Grundlage überprüfter Fakten zu handeln.
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