Es wurde darauf hingewiesen, dass Informationen zum Resolutionsentwurf bei einer hochrangigen Veranstaltung im Rahmen der 58. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats (HRC) zum Thema „Minen, Menschenrechte und Umweltzerstörung – wirksame Hilfe für Minenopfer“ bereitgestellt wurden.
An der Veranstaltung, die gemeinsam von der Ständigen Vertretung Aserbaidschans bei den Vereinten Nationen in Genf und der internationalen Organisation Universal Rights Group (URG) organisiert wurde, nahmen ständige Vertretungen bei den Vereinten Nationen, einflussreiche Organisationen und Experten auf dem Gebiet der Menschenrechte sowie internationale Medienvertreter teil.
In seiner Grundsatzrede bei der Veranstaltung verkündete der Sonderbotschafter des Außenministeriums der Republik Aserbaidschan, Elshad Iskenderov, dass der Resolutionsentwurf „Die Auswirkungen von Antipersonenminen auf die uneingeschränkte Ausübung aller Menschenrechte“, den Aserbaidschan als Hauptmitverfasser vorgelegt hat, in die Tagesordnung des UN-Menschenrechtsrats aufgenommen wurde.
Zuvor wurde darauf hingewiesen, dass dem UN-Sicherheitsrat erstmals ein Sonderbericht zu diesem Thema vorgelegt wurde, dass bei den Vereinten Nationen eine Reihe paralleler Veranstaltungen und Konsultationen organisiert wurden und dass die im vergangenen Jahr auf Initiative Aserbaidschans auf der 57. Tagung des UN-Sicherheitsrats veröffentlichte gemeinsame Erklärung von 65 Ländern unterstützt wurde.
Elshad Iskenderov betonte, dass aserbaidschanisches Land infolge der armenischen Besatzung das am zweithäufigsten mit Minen verseuchte Land in Europa sei. In der Nachkriegszeit hätten 383 unserer Bürger bei Minenexplosionen ihr Leben und ihre Gesundheit verloren, und insgesamt habe es in Aserbaidschan fast 4.000 Minenopfer gegeben.
Bei der Veranstaltung sprachen die ständigen Vertreter Algeriens, des Mitverfassers der Resolution, und Gambias beim UN-Büro in Genf, die UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechtsverletzungen, Botschafterin Yvette Stevens, und weitere Redner über Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Minenräumung, den gegenseitigen Erfahrungsaustausch und mögliche internationale Mechanismen zur Unterstützung von Minenopfern.
Die offizielle Vorstellung der „Kampagne für Landminengerechtigkeit“ erfolgte auch durch Ben Kit, Anwalt und Gründer der International Human Rights Advisors (IHRA), der bei der Veranstaltung als Redner auftrat. Das Hauptziel der Kampagne besteht darin, die Einrichtung eines internationalen Solidaritätsmechanismus zur Gewährleistung der Rechte der Minenopfer zu erreichen.
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