24 Jahre sind seit der Garakend-Tragödie vergangen
Vor 24 Jahren, am 20. November 1991 war in der Nähe vom Dorf Garakend des Bezirkes Chodchawänd der Hubschrauber von Typ MI-8№72 von armenischen Terroristen durch die Fla-Rakete „Alazan“ unter Beschuss genommen, infolge dessen die gesamte Besatzung, darunter auch hervorragende Staatmänner und Regierungsvertreter, Beobachter aus Russland und Kasachstan, sowie ein Journalist, ein Kameramann und Beleuchter der Fernsehgesellschaft AzTV ums Leben gekommen waren, die in jenem Moment am Bord des Hubschraubers waren.
Wir stellen Ihnen die Liste von Opfer jenes armenischen Terrorakts vor:
Tofig Ismailov - Staatssekretär
Ismet Gaibov - Generalstaatsanwalt
Mohammed Asadov - Staatsberater
Zülfi Hadschiyev - Stellvertretender Premierminister
Vagif Dschafarov - Abgeordneter
Veli Mammedov - Abgeordneter
Osman Mirzayev -Abteilungsleiter der Administration der
Präsidialverwaltung
Gurban Namazaliyev - Stellvertretender Minister
Igor Aleksandrovich Plaviskiy - Staatsanwalt des Autonomen Gebiets
Bergkarabach
Vladimir Vladimirovich Kovalev - Vorgesetzer der Behörde für
innere Angelegenheiten des Autonomen Gebiets Bergkarabach
Sergej Semenowitsch Ivanow –Abteilungsleiter der Nationalsicherheit für Bergkarabach
Nikolay Vladimirovitsch Jinkin - Bezirkskommendant für
Ausnahmezustand
Sanlal Dasumovitsch Serikov- Stellvertretender Premierminister
von Kasachstan
Michael Dmitrievich Lukaschov -Generalmajor der Miliz
Oleg Nikolaevitsch Kotscherov -Leutnant
Rafig Mammedov -Assistent des Staatssekretärs
Aly Mustafayev -Fernsehjournalist der Aserbaidschanischen Fernseh- gesellschaft
Arif Hüseyn-zade - Beleuchter der Aserbaidschanischen Fernsehgesellschaft
Fahraddin Schahbazov -Kameramann der Aserbaidschanischen
Fernsehgesellschaft
Vyacheslav Vladimirovitsch Kotov - Besatzungskommandeur des Hubschraubers
Gennadiy Vladimirovitsch Domov - Besatzungsmitglied
Dmitri Borisovitsch Yarovenko - Besatzungsmitglied
Am Anfang war eine Kollision des Hubschraubers mit einem Hügel aufgrund dichten Nebels vermutet. Aber im Laufe der Ermittlungen stellte man fest, dass der Helicopter in der Tat abgeschossen worden war.
Zwar sind 24 Jahre seit diesem tragischen Ereignis vergangen, trotzdem bleiben dunkle Seiten dieser Tragödie noch unaufgeklärt. Es tauchen viele Fragen auf: warum sich am Bord eines Hubschraubers so viele Staatsmänner befanden? Warum wurde er in einer Kriegszone von einem anderen Militärhubschrauber nicht begleitet? Woher konnten die Armenier genau die Route des Fluges erfahren, denn war dies nur dem Kommando der sowjetischen Streitkräfte in Bergkarabach bekannt. Die Herkunft der Raketen, von denen der Hubschrauber abgeschossen wurde, ist ebenfalls nicht geklärt. Es ist auch unverständlich, dass das Band des Flugschreibers, das normalerweise jeden Absturz übersteht, diesmal irreparabel beschädigt war.
Mit der Verübung dieses Terroranschlags stellten die armenischen Separatisten noch einmal ihr terroristisches Wesen unter Beweis. Im Zusammenhang mit diesem Terrorakt hatte die Staatsanwaltschaft der Militärgarnison von Aserbaidschan noch im Jahre 1991 ein strafprozessuales Ermittlungsverfahren angestrebt. Zurzeit ist das Strafverfahren wegen Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan eingestellt, weil der Ort, wo dieser Terrorakt begangen war, bis jetzt unter der Okkupation von armenischen Besatzungstruppen liegt.