Nicolás Maduro akzeptiert Gespräche mit Venezuelas Opposition

  13 September 2017    Gelesen: 769
Nicolás Maduro akzeptiert Gespräche mit Venezuelas Opposition

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich nach Monaten der Konfrontation zu einem Dialog mit der Opposition bereit erklärt. Dieser soll auf neutralem Boden in der Dominikanischen Republik stattfinden. Der Dialog solle "dem Frieden und der Demokratie in Venezuela" dienen, sagte der Politiker.

Allerdings kritisierte die Opposition, dass Nicolás Maduro die Freilassung politischer Gefangener bisher nicht akzeptiert habe - sie will daher vor einem echten Dialog über die Bedingungen reden. Immer wieder warf das aus rund 20 Parteien bestehende Bündnis "Mesa de la Unidad Democratica" (MUD) dem venezolanischen Präsidenten vor, zu taktieren und keinen echten Dialog zu wollen. Ende 2016 war der letzte Dialogversuch gescheitert. Jetzt wurde die Vermittlung von dem spanischen Ex-Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero und dem Außenminister der Dominikanischen Republik, Miguel Vargas, initiiert. Beide betonten in einer Erklärung, dass damit eine Möglichkeit zur Aussöhnung bestehen könnte. (dpa)

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