Ermittler gehen von Dreifachmord aus

  16 März 2018    Gelesen: 680
Ermittler gehen von Dreifachmord aus

Es ist ein verworrener Fall, dessen schreckliches Ausmaß erst nach und nach ans Licht kommt: Doch nach den rechtsmedizinischen Untersuchungen, ist sich die Polizei sicher. Alle drei Opfer in Hille wurden ermordet.

 

Nach den Leichenfunden im ostwestfälischen Hille geht die Polizei von dreifachem Mord aus. Die Obduktionen ergaben, dass die beiden zuletzt tot aufgefundenen Männer durch erhebliche Gewalteinwirkung starben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld mit.

Die zwei am Mittwoch gefundenen Toten seien mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die beiden 71 und 65 Jahre alten Bekannten des Tatverdächtigen Jörg W. Die beiden Männer aus dem Dorf wurden schon länger vermisst. Ihre Leichen lagen vergraben auf dem Grundstück des Verdächtigen.

Allerdings stand ein DNA-Abgleich, der eine nahezu hundertprozentige Sicherheit bei der Identifizierung der beiden Leichen gibt, am Freitag noch aus. Hier soll erst in der kommenden Woche ein Ergebnis vorliegen.

Spur zu Vermissten


Der dritte Tote ist bereits seit der vergangenen Woche bekannt: Es ist ein 30-Jähriger aus dem niedersächsischen Stadthagen, der geschäftlich mit Jörg W. zu tun hatte. W. - ein früherer Fremdenlegionär - hat bereits gestanden, ihn mit einem Hammer erschlagen zu haben.

Bei den Ermittlungen fanden die Beamten heraus, dass noch zwei weitere Bekannte von Jörg W. seit Monaten vermisst werden. Danach hatte die Polizei auf zwei benachbarten Höfen intensiv und mit Hilfe von Spürhunden gesucht. Dabei fanden die Ermittler die beiden weiteren vergrabenen Leichen. Einer der Toten sei etwa einen Meter tief im Boden vergraben gewesen.

Die Leichenfunde lösten in Hille Bestürzung aus. "Da ist eine tiefe Betroffenheit in der Bevölkerung", sagte Bürgermeister Michael Schweiß.

Quelle: n-tv.de


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