Die Delegation des aserbaidschanischen Außenministeriums besucht die Frontlinie

  09 Juli 2018    Gelesen: 810
Die Delegation des aserbaidschanischen Außenministeriums besucht die Frontlinie

Eine Delegation des aserbaidschanischen Außenministeriums besuchte die Frontlinie im bezirk Tartar, im Zusammenhang mit den professionellen Feiertagen der Mitarbeiter des diplomatischen Dienstes, die jährlich am 9. Juli gefeiert werden, teilte der zweite Sekretär des Ministeriums, Ruhlan Nabijew, den Journalisten am 8. Juli in Baku mit.

Die Vertreter des Ministeriums haben die neue Stadt im Bezirk kennengelernt, und auch dort herrschten ausgezeichnete Bedingungen, sagte er.

Sie lernten das Denkmal "Maragha-150" kennen, das zu Ehren des 150. Jahrestages der Migration der Armenier von der iranischen Stadt Maragha nach Karabach errichtet wurde.

"Später wurde das Denkmal absichtlich zerstört", sagte er.

Nabijew wies darauf hin, dass die Mitarbeiter des Außenministeriums auch das Dorf Gapanli besuchten, um sich näher mit der Situation in der Frontlinie zu befassen.

"Wie Sie wissen, wurde das Gapanli-Dorf während der April-Ereignisse 2016 von den armenischen Streitkräften schwer beschossen, doch aufgrund der Sorge des aserbaidschanischen Präsidenten wurden in der Stadt Restaurierungsarbeiten durchgeführt", sagte Nabiyev. "Trotzdem leben die Bewohner des Dorfes Gapanli nahe der Front, sie setzen ihre Aktivitäten konsequent und beharrlich fort."

Er fügte hinzu, dass die Delegation des Ministeriums eine Militäreinheit im Bizirk besuchte.

Der Konflikt zwischen den beiden südkaukasischen Ländern brach 1988 aus, als Armenien Ansprüche auf aserbaidschanische Territorien erhob. Berg-Karabach und sieben umliegende Gebiete - 20 Prozent der aserbaidschanischen Territorien - sind unter der Besatzung der armenischen Streitkräfte.

Im Mai 1994 erreichten die Parteien einen Waffenstillstand, und nach wie vor werden unter der Schirmherrschaft der Minsk OSZE-Gruppe und den Ko-Vorsitzenden Russlands, Frankreichs und den USA erfolglose Friedensverhandlungen geführt.

Die vom UN-Sicherheitsrat verabschiedeten vier Resolutionen zur Befreiung der Berg-Karabach-Region und der umliegenden Gebiete werden von Armenien noch nicht eingehalten.


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