Tote und Verletzte bei Explosion auf der Krim

  17 Oktober 2018    Gelesen: 657
Tote und Verletzte bei Explosion auf der Krim

In einer Schule auf der Halbinsel Krim ist es zu einer schweren Explosion gekommen. Mindestens zehn Menschen wurden dabei getötet. Die russischen Behörden sprechen von einem Anschlag.

 

Bei einer Explosion in einer Berufsschule auf der Krim sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Russische Behörden gehen von einem Terroranschlag aus. Die genauen Umstände würden geprüft, sagte ein Kremlsprecher der Agentur Interfax. Präsident Wladimir Putin sei informiert worden.


In ersten Berichten waren die örtlichen Behörden von einer Gasexplosion in der Stadt Kertsch ausgegangen. Später sprach das Nationale Anti-Terror-Komitee Russlands (NAK) aber von der Explosion eines unbekannten Sprengsatzes. Der örtliche Gasversorger auf der Krim teilte mit, die Schule habe keinen Gasanschluss.

Die genaue Anzahl der Opfer stand zunächst nicht fest. "Nach vorläufigen Angaben sind 10 Menschen getötet worden, etwa 50 wurden verletzt", teilte die NAK-Pressestelle mit. Nach der Explosion sei das Gebäude evakuiert und von Sicherheitskräften abgeriegelt worden. Zunächst wurden 25 Verletzte in Krankenhäuser gebracht.

Kertsch liegt ganz im Osten der ukrainischen Halbinsel Krim, die Russland im Jahre 2014 annektiert hat. Von dort führen eine Fährverbindung und seit diesem Jahr auch eine Brücke auf das russische Festland.

Beim letzten großen Terroranschlag in Russland im April 2017 waren in der U-Bahn von St. Petersburg 14 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden.

spiegel


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