Klimawandel verschärft Armut

  10 Juli 2019    Gelesen: 562
Klimawandel verschärft Armut

Die Vereinten Nationen sehen die Erfolge bei der Bekämpfung von Hunger und extremer Armut in der Welt als gefährdet an. In einem in New York vorgestellten Bericht der UNO heißt es, der Hunger nehme zu, und die Welt sei nicht auf dem Weg, die extreme Armut bis 2030 zu beenden oder andere Ziele der Vereinten Nationen zu erreichen.

Der Grund sei, dass erzielte Fortschritte durch den Klimawandel und steigende Ungleichheit untergraben würden. UNO-Untergeneralsekretär Liu Zhenmin machte deutlich, dass Maßnahmen gegen den Klimawandel dringend geboten seien.

Im Bericht zum Fortschritt bei der Erreichung von 17 UNO-Zielen bis 2030 sind dennoch einige Erfolge verzeichnet: So wurde die Kindersterblichkeit zwischen 2000 und 2017 um 49 Prozent gesenkt, und beinahe 90 Prozent der Weltbevölkerung hat inzwischen Zugang zu Elektrizität.

 

Deutschlandfunk


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