Lippenleserin lüftet, was Merkel beim dritten Zitteranfall vor sich hinflüsterte

  12 Juli 2019    Gelesen: 1133
  Lippenleserin lüftet, was Merkel beim dritten Zitteranfall vor sich hinflüsterte

Die Lippenleserin Judith Harter hat gegenüber dem Radiosender „Antenne Bayern“ enthüllt, was die Bundeskanzlerin Angela Merkel während des dritten Zitteranfalls flüsterte. Beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne am Mittwoch in Berlin bebte erneut der ganze Körper der Kanzlerin.

Die Aufzeichnung von dem Treffen zeigt, wie Merkel etwas vor sich hinmurmelt, ohne dabei ihren finnischen Amtskollegen anzusehen. Harter ist zuversichtlich, dass Merkel den Satz „Ich schaffe das“ wiederholt.

Später teilte die Kanzlerin gegenüber Journalisten mit, dass ihr Gesundheitszustand normal sei und kein Grund zur Sorge bestehe. Zweifel an ihrer Arbeitsfähigkeit als Regierungschefin wies sie zurück.

„Ansonsten bin ich ganz fest davon überzeugt, dass ich gut leistungsfähig bin“, sagte Merkel.

Dabei hat sie am Donnerstag bei einem Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen der Nationalhymne im Sitzen zugehört. Zwei Stühle mit weißem Stoffbezug standen auf einem kleinen Podest, von dem aus die Kanzlerin und ihr jeweiliger Gast die Nationalhymnen normalerweise im Stehen anhören. Merkel hat laut Medienberichten diesmal vorgesorgt und gebeten, das Protokoll zu ändern. So sollte offenbar einem weiteren Zitteranfall vorgebeugt werden.

Merkel zittert in der Öffentlichkeit
Zuvor hatte Merkel bei einem Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (Wladimir Selenski) offenbar einen unkontrollierten Zitteranfall erlebt. Ursache war vermutlich Wassermangel bei großer Hitze.

Später begann Merkel bei der Ernennung der neuen Justizministerin Christine Lambrecht durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue plötzlich unkontrolliert am ganzen Körper zu zittern. Merkel bekam ein Glas Wasser angeboten, das sie zwar annahm, aber gleich wieder zurückgab, ohne daraus zu trinken.

sputniknews


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